reges:BOR bei der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Borken

Projekte aus der Region für die Region: Das Gesundheitsfördungsnetzwerk reges:BOR intensiviert seine Anstrengungen, sich weiter im Kreis Borken zu etablieren. Dabei wird die Kommunale Gesundheitskonferenz ein sehr wichtiger Partner sein.

Wie hat sich das Gesundheitsförderungsnetzwerk reges:BOR in den vergangenen vier Jahren entwickelt – und welche Möglichkeiten kann der Kreis Borken aus reges:BOR schöpfen? Projektleiter Professor Marcellus Bonato und Netzwerkentwickler Kolja Heckes waren am Donnerstag, dem 25.11.2021 geladene Gäste der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) des Kreises Borken. Vor den teilnehmenden Gesundheits-Akteuren berichteten sie über die bisherigen Ergebnisse der Netzwerkarbeit.

„Wir sehen uns als Scharnier: Gute Ideen für Gesundheitsförderung, die aus dem Kreis selbst stammen, verknüpfen wir mit Daten aus eigenen und fremden Erhebungen“, erklärt Kolja Heckes das Vorgehen des Netzwerkes. „Dann gehen wir in den praktischen Transfer: Wir kristallisieren mit unserem Netzwerk Projekte, die wir in der Region auf die Schiene bringen.“ Gute Beispiele sind die Projekte, die im Rahmen des Intensivworkshops „Gesundheitsförderung für erwerbstätige pflegende Angehörige“ erdacht wurden und nun in Begleitung des Netzwerks reges:BOR zur Projektreife weiterentwickelt werden. Etwa das „Beratungscafé für pflegende Angehörige Hand in Hand“: Die Idee dafür stammt von Betroffenen und Expert*innen, die den Bedarf erkannt haben und nun mit Unterstützung des Netzwerkes ein Café gründen wollen.

Projekte also aus der Region für die Region. Denn das Besondere an dem Gesundheitsnetzwerk reges:BOR, das Teil des von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projekts münster.land.leben an der FH Münster ist: Es ist keine reine Infobörse – sondern es setzt Ideen und vorhandene Ansätze gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern im Kreis praktisch um. Für reges:BOR ist die Kommunale Gesundheitskonferenz daher ein wichtiger zukünftiger Partner. „Wir verfolgen die aktuellen Diskussionen in der KGK als wertvolle Informationsquelle für drängende Themen und wir wollen die Power des Gremiums dazu nutzen, zur praktischen Gestaltung der dort erkannten Herausforderungen unseren Beitrag zu leisten“, betont Heckes.

Start der Datenanalyse-Werkstatt

Im Rahmen unseres Fachkreises und im Vorfeld unseres Intensivworkshops „Gesundheitsförderung für erwerbstätige pflegende Angehörige“ haben wir im Frühjahr 2021 Betroffene nach ihrer Situation befragt …

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