Netzwerk reges:BOR bearbeitet aktuelle Themen

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Herausfordernde Zeiten für die Gesundheitsförderung: Als der Termin für das erste Netzwerktreffen im Jahr 2022 geplant wurde, konnte man den Krieg in der Ukraine – und damit verbunden die Herausforderungen, die auf die Gesundheitsakteure zukommen werden – nicht vorausahnen. Das Netzwerk reges:BOR traf sich am 9. März virtuell unter fast vollständiger Beteiligung aller Partner, die von aktuellen Themen der Prävention im Kreis Borken berichteten.

Gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, das Thema Gesundheitsförderung als eine zentrale Säule der Öffentlichen Gesundheit zu stärken, meinen die Netzwerkpartner. Das Netzwerk setzt dazu etwa auf Social Entrepreneurship: die Unterstützung von jungen Unternehmer*innen, die im Kreis Angebote installieren. Als Beispiel wurde über Fördiko berichtet, ein junges Unternehmen, das Menschen soziale Teilhabe durch das Erlernen und Nutzen digitaler Technik ermöglicht.

Mentorship-Programme sind ein weiterer Baustein des Netzwerkes. Das Besondere dabei erklärt Netzwerkentwickler Kolja Heckes: „Wir setzen besonders auf Branchen, die im ländlichen Raum stark sind, etwa Handwerksbetriebe. Dazu arbeiten wir mit der Wirtschaftsförderung und der Kreishandwerkerschaft zusammen, um in den Betrieben Programme zu installieren.“

Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Entwicklung neuer, spezifischer Netzwerke, wie dies in Kooperation mit einem großen Sozialversicherer derzeit im Bereich BGM und BGF geschieht.

„Wichtig ist, dass die Arbeit des Netzwerkes immer mit Beteiligung lokaler Akteure sowie Bürger*innen geschieht“, so Heckes. „Denn die Maßnahmen sollen im ländlichen Raum mit seinen weiträumigen Strukturen auch wirklich bei den Menschen ankommen.“ Die nächste Veranstaltung, bei der mit Bürger*innen-Beteiligung Projektideen entwickelt werden sollen, wirft schon seine Schatten voraus: Der Workshop „Gesund Aufwachsen“ wird sich am 1./ 2. April mit der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Sarah Kleine, Psychologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektverantwortliche für „Gesund Aufwachsen“, informierte zum Stand der Planungen. Sie hob hervor, dass ausdrücklich Kinder und Jugendliche sowie Expert*innen für deren Lebenswelten eingeladen seien, Ideen für entlastende Maßnahmen zu diskutieren, die im Kreis Borken realisiert werden sollen.

FH Münster
Fachbereich Gesundheit (MSH)
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48149 Münster