Fachkreis „Gesund Aufwachsen“: Von anderen Projekten lernen

Es ist ein gut bestelltes Feld: Längst existieren viele Projekte zur Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen. Oft jedoch laufen die Projekte einfach aus, ohne dass anschließend evaluiert wurde: Was ist bei der Zielgruppe angekommen? Was hat gut funktioniert, was weniger? Wie könnte man dies lösen? Und: Mit welchen Stellschrauben wäre eine Verstetigung oder gar eine breitere Umsetzung sinnvoll?

Für die Analyse brauchen Entscheider:innen ein Instrumentarium. Das so genannte PIETT-Modell leistet gute Hilfe: Mit Hilfe des Assessmentinstrumentes Population-Intervention-Environment-Transfer Model of Transferability – kurz PIETT-Modell – können die Ausgangsprojekte analysiert werden und wichtige Kriterien, fördernde und Hemmende Faktoren für den Transfer und die Implementation identifiziert werden. Darauf aufbauend können Projekte für den eigenen Kontext adaptiert und ggf. optimiert werden.

Der Fachkreis „Gesund Aufwachsen“ wendet PIETT an. Die Teilnehmer:innen haben das Instrument nun kennen gelernt, im nächsten Schritt werden sie existierende Projekte im Kreis Borken durch die PIETT-Brille betrachten. So können gut laufende Projekte verstetigt werden oder für andere Kommunen adaptiert werden. 

FH Münster
Fachbereich Gesundheit (MSH)
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