Begegnungscafé „Hand in Hand“ wird konkret

„Wir sind ein großes Stück vorangekommen: Das Beratungscafé für pflegende Angehörige wird immer konkreter“, freut sich Kolja Heckes. Der reges:BOR-Projektentwickler hatte sich mit Ingrid Gredig (ASB), Doris Pennekamp und Gerlinde Hausschild zusammengesetzt, um die weiteren Arbeitsschritte für „Hand in Hand“ zu planen. Das Café soll ein echter Begegnungsraum in einer Kommune oder Gemeinde im Kreis Borken werden, in dem sich pflegende Angehörige treffen können und Beratung erhalten oder gemeinsam aktiv werden können. Erdacht haben das Café die drei „geistigen Mütter“, die bei dem Arbeitstreffen konkrete Arbeitspakete definiert haben.

Der wichtigste Punkt: Was soll angeboten werden? Dazu betrachtet das Projektteam die Fakten: Wie viele pflegende Angehörige gibt es im Kreis, und wo leben sie? Was wünschen sich die Betroffenen, welche Angebote existieren bereits wo? Um diese Fragen zu beantworten, wird das Team datenbasiert vorgehen und etwa die Pflegebedarfsplanungen, aber auch die Erhebungen von reges:BOR zu Rate ziehen.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Ressourcen. Denn auch ein neues Begegnungscafé muss nicht alles alleine stemmen: Vielleicht gibt es Partner und/ oder Expert:innen, die unterstützend hinzugezogen werden können.

Zuletzt stellt sich die Frage nach dem Ort: Wo kann das Café gegründet werden? Dazu werden Kriterien wie Einzugsgebiet, Radius, Zentralität im Kreis, aber auch schlicht Mietkosten geprüft.

Erste Recherche-Ergebnisse werden in drei Wochen vorliegen – „dann wird die Vision weiter Gestalt annehmen“, ist sich Heckes sicher.

Start der Datenanalyse-Werkstatt

Im Rahmen unseres Fachkreises und im Vorfeld unseres Intensivworkshops „Gesundheitsförderung für erwerbstätige pflegende Angehörige“ haben wir im Frühjahr 2021 Betroffene nach ihrer Situation befragt …

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